ALLGE­MEINE VERKAUFS-
UND LIEFER­BE­DIN­GUNGEN
DER NEUMANN VERLAGE
GMBH & CO. KG

ALLGE­MEINE VERKAUFS- <br>UND LIEFER­BE­DIN­GUNGEN<br>DER NEUMANN VERLAGE <br>GMBH & CO. KG

Anwen­dungs­be­reich

Die nach­ste­henden Allge­meinen Verkaufs- und Liefer­be­din­gungen gelten für alle Aufträge. Abwei­chungen hiervon und mündliche Verein­ba­rungen bedürfen zu ihrer Verbind­lich­keit schrift­li­cher Bestä­ti­gung. Die Mindest­auf­trags­höhe beträgt 150,- €, bei Erst­auf­trägen 250,- €. Ihre Kondi­tionen Liefe­rungen an Wieder­ver­käufer (Fach­ein­zel­handel und Buch­handel mit Verkehrs­nummer) werden zu Jahres­kon­di­tionen abge­rechnet. Die Grund­kon­di­tionen liegen bei 40 % der unver­bind­li­chen Preis­emp­feh­lung (UVP) und sind nach Jahres­um­satz im Verkaufs­zeit­raum vom 1. April – 31. März. gestaf­felt. Für Verkaufs­hilfen, Versand- und Trage­ta­schen sind Netto­preise ange­geben. Auf die sich erge­benden Preise ist die MwSt. hinzu­zu­rechnen. Displays und Verkaufs­hilfen Sie werden in der Regel kostenlos leih­weise, zum Verbleib beim Kunden, gelie­fert und bleiben Eigentum des Verkäu­fers. Die Waren­prä­sen­ta­tion ist ausschließ­lich für Produkte aus dem Programm des Verkäu­fers bestimmt. Bei Beschä­di­gung, Verlust oder Nicht­er­tei­lung eines Folge­auf­trags werden die überlassenen Verkaufs­hilfen inklu­sive Fracht­kosten zum Netto­preis in Rech­nung gestellt.

Versand

  1. Auf Porto, Um- sowie Versand­ver­pa­ckungen, Werbe­mittel, Waren­prä­sen­ta­tionen sowie etwaige Trans­port­ver­si­che­rungen oder ‑zuschläge können keine Rabatte gewährt werden.
  2. Sofern sich aus der Auftrags­be­stä­ti­gung nichts anderes ergibt, gelten unsere Preise „ab Werk“.
  3. Der Versand erfolgt auf Kosten und Gefahr des Käufers mit folgender Versand­kos­ten­be­tei­li­gung (alle Preis­an­gaben zzgl. Mehr­wert­steuer): Bei Paket­lie­fe­rung gilt pro Aussendung folgende Staffel bezogen auf die Netto-Einkaufs­werte in €: Ab 50,00 € – 250,00 €: 8,90 € 250,01 € – 1.000,00 €: 14,90 € 000,01 € – 2.000,00 €: 19,90 € 2.000,01 € – 3.000,00 €: 24,90 € 3.000,01 € – 5.000,00 €: 29,90 € ab 5.000,01 €: 39,90 € Bei Palet­ten­lie­fe­rung gilt pro Anlie­fe­rung eine Mindestgebühr von 54,90 €: bis 750 kg Palette/Spedition 0,36 € pro kg bis 1.500 kg Palette/Spedition 0,33 € pro kg bis 3.000 kg Palette/Spedition 0,30 € pro kg ab 3.001 kg Palette/Spedition 0,23 € pro kg
  4. Das Versand­kos­ten­mo­dell gilt ausschließ­lich für Liefe­rungen inner­halb Deutsch­lands und nur für Sendungen, die den Stan­dard­maßen der Frachtführer entspre­chen. Sendungen ab 150 kg werden als Fracht-/Palet­ten­sen­dung zugestellt.
  5. Liefe­rung via Bücherwagendienst ist möglich.

 

Liefe­rung

  1. Alle Aufträge werden unter dem Vorbe­halt der Liefer­mög­lich­keiten des Verkäu­fers ausgeführt und die genannten Liefer­ter­mine bzw. Fristen sind grund­sätz­lich als unver­bind­lich anzu­sehen, es sei denn, diese wurden von uns schrift­lich als verbind­liche Liefer­ter­mine bzw. Liefer­fristen zugesagt.
  2. Ein Liefer­termin oder Liefer­zeit­raum bezieht sich grund­sätz­lich nur auf die Absen­dung der Liefe­rung und begründet kein Fixgeschäft.
  3. Der Käufer ist mit Teillieferung(en) einverstanden.
  4. Eine Liefe­rungs­pflicht entfällt bei Nach­lie­fe­rungen mit einem Auftrags­wert unter 50,- € oder berech­tigt zu einem Minder­wert­zu­schlag von 9,90 € und den Versandkosten.
  5. Der Kunde stimmt einer Bündelung von Kleinst­lie­fe­rungen zu.
  6. Die ange­ge­bene Liefer­zeit setzt die Abklä­rung aller tech­ni­schen Fragen voraus.
  7. Die Einhal­tung unserer Liefer­ver­pflich­tung setzt weiter die recht­zei­tige und ordnungs­ge­mäße Erfüllung der Verpflich­tung des Kunden voraus. Die Einrede des nicht erfüllten Vertrages bleibt vorbehalten.
  8. Für die Über­schrei­tung der Liefer­zeit durch höhere Gewalt kann der Verlag nicht haftbar gemacht werden. Bei Liefer­verzug kann der Auftrag­geber erst nach Stel­lung einer ange­mes­senen Nach­frist die ihm gesetz­lich zuste­henden Rechte in Anspruch nehmen.
  9. Kommt der Kunde in Annah­me­verzug oder verletzt er schuld­haft sons­tige Mitwir­kungs­pflicht, so sind wir berech­tigt, den uns inso­weit entste­henden Schaden einschließ­lich etwaiger Mehr­auf­wen­dungen ersetzt zu bekommen. Weiter­ge­hende Ansprüche oder Rechte bleiben vorbehalten.
  10. Sofern die Voraus­set­zungen von Abs. 5.9 vorliegen, geht die Gefahr eines zufäl­ligen Unter­gangs oder einer zufäl­ligen Verschlech­te­rung der Kauf­sache in dem Zeit­punkt auf den Kunden über, in dem dieser in Annahme- oder Schuld­ner­verzug geraten ist.
  11. Wir haften ferner nach den gesetz­li­chen Bestim­mungen, sofern der Liefer­verzug auf einer von uns zu vertre­tenden vorsätz­li­chen oder grob fahr­läs­sigen Vertrags­ver­let­zung beruht; ein Verschulden unserer Vertreter oder Erfüllungsgehilfen ist uns zuzu­rechnen. Sofern der Liefer­verzug auf einer von uns zu vertre­tenden grob fahr­läs­sigen Vertrags­ver­let­zung beruht, ist unsere Scha­dens­er­satz­haf­tung auf den vorher­seh­baren, typi­scher­weise eintre­tenden Schaden begrenzt.
  12. Wir haften auch dann nach den gesetz­li­chen Bestim­mungen, soweit der von uns zu vertre­tende Liefer­verzug auf der schuld­haften Verlet­zung einer wesent­li­chen Vertrags­pflicht beruht; in diesem Fall ist aber die Scha­dens­er­satz­haf­tung auf den vorher­seh­baren, typi­scher­weise eintre­tenden Schaden begrenzt.
  13. Weitere gesetz­liche Ansprüche und Rechte des Kunden bleiben vorbe­halten. Rekla­ma­tionen Rekla­ma­tionen müssen unverzüglich, spätes­tens inner­halb von 8 Tagen nach Waren­emp­fang, schrift­lich erfolgen. Dabei sind Trans­port­schäden bei Waren­an­nahme sofort dem frachtführenden Unter­nehmen zu melden und sich bestä­tigen zu lassen.

Kalen­der­mel­dung

Wir empfehlen, die Kalender mindes­tens bis Ende Januar regulär anzu­bieten und die ursprünglichen Laden­preise danach um nicht mehr als 50 % zu redu­zieren. Diese Rege­lung gilt nicht für immer­wäh­rende Produkte und Advents­ka­lender. Es fallen keine weiteren Bearbeitungsgebühren für Sie an.

  1. Kalen­der­mel­dung zur Diffe­renz­gut­schrift Ist ein Rückgaberecht für Kalender verein­bart, so gilt Folgendes: Nicht verkaufte Kalender (max. 20 % des Auftrags­wertes), die im Zeit­raum vom 21. Januar bis zum 14. Februar gemeldet werden, schreiben wir zur Hälfte des Einkaufs­preises gut. Die Kalender verbleiben dann bei Ihnen. Der Verlag ist berech­tigt, Ihre Angaben zu überprüfen oder aus Kulanz anders zu verfahren, ohne dass die hier genannten Kondi­tionen unwirksam werden. Anders lautende Neben­ab­reden bedürfen der Schrift­form. Bitte senden Sie dazu eine schrift­liche Meldung Ihrer Bestände mit Angabe von Titel, Menge, GTIN/EAN, Bezugs­in­for­ma­tionen mit dem Hinweis „Diffe­renz­gut­schrift“ im Zeit­raum vom 21. Januar bis zum 14. Februar an uns.
  2. Kalen­der­mel­dung zur Rücknahme Die Rückgaben von Kalen­dern (max. 20 % des Auftrags­wertes) erfolgen durch Über­gabe an Vertriebs­mit­ar­beiter oder durch geneh­migte Rücksendung einwand­freier, wieder­ver­kaufs­fä­higer Exem­plare oder durch Rücksendung des Deck­blatts, zwei belie­biger Monats­blätter sowie der Rückseite des Kalen­ders mit Barcode. Es ist nur eine einma­lige Rücksendung möglich, die zwischen dem 15. Februar und dem 15. März nach der entspre­chenden Kalen­der­saison an folgende Adresse einge­gangen sein muss: Neumann Verlage Kalen­der­mel­dung c/o arti promo­tion GmbH Bosch­straße 10 33442 Herze­b­rock-Clar­holz Später eintref­fende Sendungen können nicht mehr ange­nommen und gutge­schrieben werden. Bitte berücksichtigen Sie daher den ange­ge­benen Rücknahmezeitraum. Die Rücklieferung muss „frei Haus“ erfolgen. 
    • Bitte haben Sie Verständnis, dass Misch­formen von Diffe­renz­gut­schrift und Rücknahme nicht möglich sind.
    • Bei Zahlungs­verzug entfällt das Rückgabe- bzw. Gutschriftrecht.
    • Eine direkte Verrech­nung mit der Gutschrift ist nicht möglich. Es erfolgt auto­ma­tisch eine Verrech­nung mit Ihrer Neubestellung.
    • Bitte beachten Sie, dass wir bei einer Rücksendung vor dem 15. Februar nur einwand­freie Exem­plare, die sich in einem wieder­ver­kaufs­fä­higen Zustand befinden, zum vollen Einkaufs­preis gutschreiben können.

Eigen­tums­vor­be­halt

  1. Wir behalten uns das Eigentum an der Kauf­sache bis zum Eingang aller Zahlungen aus dem Liefer­ver­trag vor. Bei vertrags­wid­rigem Verhalten des Kunden, insbe­son­dere bei Zahlungs­verzug, sind wir berech­tigt, die Kauf­sache zurückzunehmen. In der Zurücknahme der Kauf­sache durch uns liegt ein Rücktritt vom Vertrag.
  2. Wir sind nach Rücknahme der Kauf­sache zu deren Verwer­tung befugt, der Verwer­tungs­erlös ist auf die Verbind­lich­keit des Kunden – abzüglich ange­mes­sener Verwer­tungs­kosten – anzurechnen.
  3. Der Kunde ist verpflichtet, die Kauf­sache pfleg­lich zu behandeln.
  4. Bei Pfän­dungen oder sons­tigen Eingriffen Dritter hat uns der Kunde unverzüglich schrift­lich zu benach­rich­tigen, damit wir Klage gemäß § 771 ZPO erheben können. Soweit der Dritte nicht in der Lage ist, uns die gericht­li­chen und außer­ge­richt­li­chen Kosten einer Klage gemäß § 771 ZPO zu erstatten, haftet der Kunde für den uns entstan­denen Ausfall.
  5. Der Kunde ist berech­tigt, die Kauf­sache im ordent­li­chen Geschäfts­gang weiter­zu­ver­kaufen; er tritt uns jedoch bereits jetzt alle Forde­rungen in Höhe des Faktura-Endbe­trages (einschließ­lich MwSt.) unserer Forde­rung ab, die ihm aus der Weiter­ver­äu­ße­rung gegen seinen Abnehmer oder Dritte erwachsen, und zwar unab­hängig davon, ob die Kauf­sache ohne oder nach Verar­bei­tung weiter­ver­kauft worden ist. Zur Einzie­hung dieser Forde­rung bleibt der Kunde auch nach der Abtre­tung ermäch­tigt. Unsere Befugnis, die Forde­rung selbst einzu­ziehen, bleibt hiervon unberührt.
  6. Wir verpflichten uns jedoch, die Forde­rung nicht einzu­ziehen, solange der Kunde seinen Zahlungs­ver­pflich­tungen aus den verein­nahmten Erlösen nach­kommt, nicht in Zahlungs­verzug gerät und insbe­son­dere kein Antrag auf Eröff­nung eines Vergleichs- oder Insol­venz­ver­fah­rens gestellt ist oder Zahlungs­ein­stel­lung vorliegt. Ist aber dies der Fall, so können wir verlangen, dass der Kunde uns die abge­tre­tenen Forde­rungen und deren Schuldner bekannt gibt, alle zum Einzug erfor­der­li­chen Angaben macht, die dazu­ge­hö­rigen Unter­lagen aushän­digt und dem Schuldner (Dritten) die Abtre­tung mitteilt.
  7. Die Verar­bei­tung oder Umbil­dung der Kauf­sache durch den Kunden wird stets für uns vorge­nommen. Wird die Kauf­sache mit anderen, uns nicht gehö­renden Gegen­ständen verar­beitet, so erwerben wir das Mitei­gentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der Kauf­sache (Faktura-Endbe­trag, einschließ­lich MwSt.) zu den anderen verar­bei­teten Gegen­ständen zur Zeit der Verar­bei­tung. Für die durch Verar­bei­tung entste­hende Sache gilt im Übrigen das Gleiche wie für die unter Vorbe­halt gelie­ferte Kaufsache.
  8. Wird die Kauf­sache mit anderen, uns nicht gehö­renden Gegen­ständen untrennbar vermischt, so erwerben wir das Mitei­gentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der Kauf­sache (Faktura-Endbe­trag, einschließ­lich MwSt.) zu den anderen vermischten Gegen­ständen zum Zeit­punkt der Vermi­schung. Erfolgt die Vermi­schung in der Weise, dass die Sache des Kunden als Haupt­sache anzu­sehen ist, so gilt als verein­bart, dass der Kunde uns anteil­mäßig Mitei­gentum überträgt. Der Kunde verwahrt das so entstan­dene Allein­ei­gentum oder Mitei­gentum für uns.

Zahlung

Unsere Zahlungs­be­din­gungen sind inner­halb von 14 Tagen rein netto.

Zahlungs­verzug

  1. Verzug tritt auto­ma­tisch bei einer Über­schrei­tung der verein­barten Zahlungs­ziele um mehr als 14 Tage ein. Es bedarf dazu keiner geson­derten Mahnung.
  2. Bei Zahlungs­verzug sind Verzugs­zinsen in Höhe der jewei­ligen Bank­zinsen für Konto­kor­rent­kredit zu vergüten. Wird eine wesent­liche Verschlech­te­rung in den Vermö­gens­ver­hält­nissen des Auftrag­ge­bers bekannt oder gerät er mit einer Zahlung in Verzug, so steht dem Verkäufer das Recht zu, sofor­tige Zahlung aller offenen, auch der noch nicht fälligen Rech­nungen zu verlangen.
  3. Desglei­chen hat der Verkäufer das Recht, die Weiter­ar­beit an den laufenden Aufträgen des Auftrag­ge­bers einzustellen.
  4. Bei Zahlungs­verzug erlischt ein even­tuell verein­bartes Rückgaberecht.

Urhe­ber­recht

Alle vom Verkäufer an den Käufer gelie­ferten Produkte genießen den gesetz­li­chen Urhe­ber­schutz. Abdrucke, Repro­duk­tionen, Verviel­fäl­ti­gungen, gleich welcher Art, sowie die Weiter­ver­wen­dung von einzelnen Kalen­der­blät­tern zu gewerb­li­chen Zwecken sind nur mit dem schrift­li­chen Einver­ständnis des Verkäu­fers gestattet.

Mängel­haf­tung

  1. Mangelansprüche des Kunden setzen voraus, dass dieser seinen nach § 377 HGB geschul­deten Unter­su­chungs- und Rügeobliegenheiten ordnungs­gemäß nach­ge­kommen ist.
  2. Soweit ein Mangel der Kauf­sache vorliegt, sind wir nach unserer Wahl zur Nacherfüllung in Form einer Mangel­be­sei­ti­gung oder zur Liefe­rung einer neuen mangel­freien Sache berechtigt.
  3. Im Fall der Mangel­be­sei­ti­gung oder der Ersatz­lie­fe­rung sind wir verpflichtet, alle zum Zweck der Nacherfüllung erfor­der­li­chen Aufwen­dungen, insbe­son­dere Transport‑, Wege‑, Arbeits- und Mate­ri­al­kosten zu tragen, soweit sich diese nicht dadurch erhöhen, dass die Kauf­sache nach einem anderen Ort als dem Erfüllungsort verbracht wurde.
  4. Schlägt die Nacherfüllung fehl, so ist der Kunde nach seiner Wahl berech­tigt, Rücktritt oder Minde­rung zu verlangen.
  5. Wir haften nach den gesetz­li­chen Bestim­mungen, sofern der Kunde Schadensersatzansprüche geltend macht, die auf Vorsatz oder grober Fahr­läs­sig­keit, einschließ­lich Vorsatz oder grober Fahr­läs­sig­keit unserer Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Soweit uns keine vorsätz­liche Vertrags­ver­let­zung ange­lastet wird, ist die Scha­dens­er­satz­haf­tung auf den vorher­seh­baren, typi­scher­weise eintre­tenden Schaden begrenzt.
  6. Wir haften nach den gesetz­li­chen Bestim­mungen, sofern wir schuld­haft eine wesent­liche Vertrags­pflicht verletzten; auch in diesem Fall ist aber die Scha­dens­er­satz­haf­tung auf den vorher­seh­baren, typi­scher­weise eintre­tenden Schaden begrenzt.
  7. Soweit dem Kunden im Übrigen wegen einer fahr­läs­sigen Pflicht­ver­let­zung ein Anspruch auf Ersatz des Scha­dens statt der Leis­tung zusteht, ist unsere Haftung auf Ersatz des vorher­seh­baren, typi­scher­weise eintre­tenden Scha­dens begrenzt.
  8. Die Haftung wegen schuld­hafter Verlet­zung des Lebens, des Körpers oder der Gesund­heit bleibt unberührt; dies gilt auch für die zwin­gende Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz.
  9. Soweit nicht vorste­hend etwas Abwei­chendes gere­gelt wurde, ist die Haftung ausgeschlossen.
  10. Die Verjäh­rungs­frist für Mangelansprüche beträgt 24 Monate, gerechnet ab Gefahrenübergang.
  11. Die Verjäh­rungs­frist im Fall eines Liefer­re­gresses nach den §§ 478, 479 BGB bleibt unberührt; sie beträgt fünf Jahre, gerechnet ab Ablie­fe­rung der mangel­haften Sache.

Gesamt­haf­tung

  1. Eine weiter­ge­hende Haftung auf Scha­dens­er­satz als in (§ MÄNGEL­HAF­TUNG) vorge­sehen, ist – ohne Rücksicht auf die Rechts­natur des geltend gemachten Anspruchs – ausgeschlossen.
  2. Dies gilt insbe­son­dere für Schadensersatzansprüche aus Verschulden bei Vertrags­ab­schluss, wegen sons­tiger Pflicht­ver­let­zungen oder wegen delik­ti­scher Ansprüche auf Ersatz von Sach­schäden gemäß § 823 BGB.
  3. Die Begren­zung nach Abs. (1) gilt auch, soweit der Kunde anstelle eines Anspruchs auf Ersatz des Scha­dens, statt der Leis­tung Ersatz nutz­loser Aufwen­dungen verlangt.
  4. Soweit die Scha­dens­er­satz­haf­tung uns gegenüber ausge­schlossen oder einge­schränkt ist, gilt dies auch im Hinblick auf die persön­liche Scha­dens­er­satz­haf­tung unserer Ange­stellten, Arbeit­nehmer, Mitar­beiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

Höhere Gewalt

  1. Betriebs­stö­rungen – sowohl im eigenen Betrieb wie im fremden, von denen die Herstel­lung oder der Trans­port abhängig sind -, verur­sacht durch Krieg, Streik, Pandemie, Aussper­rung, Aufruhr, Ener­gie­mangel, Versagen der Verkehrs­mittel, Arbeits­ein­schrän­kungen sowie alle sons­tigen Fälle höherer Gewalt, befreien von der Einhal­tung der verein­barten Liefer­zeiten und Preise.
  2. Eine hier­durch herbeigeführte Über­schrei­tung der Liefer­zeit berech­tigt den Käufer nicht, vom Auftrag zurückzutreten oder den Verkäufer für etwa entstan­denen Schaden verant­wort­lich zu machen. Versand erfolgt auf Rech­nung und Gefahr des Empfängers.

Allge­meines

  1. Der Verkäufer behält sich vor, diese Allge­meinen Verkaufs- und Liefer­be­din­gungen jeder­zeit aus sach­li­chen Gründen, vor allem zur Anpas­sung an recht­liche Vorgaben, mit Wirkung für die Zukunft zu ändern.
  2. Unsere Ange­bote sind in Bezug auf Artikel, Preis und Bindungs­wir­kung freibleibend.
  3. Für die Rechts­be­zie­hungen mit uns gilt das Recht der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
  4. Als Gerichts­stand und Erfüllungsort gilt in jedem Fall ausschließ­lich Kiel als vereinbart.
  5. Sollten einzelne Bestim­mungen aus den vorste­henden Bedin­gungen ganz oder teil­weise unwirksam sein oder werden, lässt dies die Wirk­sam­keit der übrigen Bestim­mungen unberührt.

Neumann Verlage GmbH & Co. KG
Sitz Kiel,
Amts­ge­richt Kiel HRA 8591 KI

Persön­lich haftende Gesellschafterin:
Neumann Verlage Verwal­tungs GmbH,
Sitz Kiel,
Amts­ge­richt Kiel, HR B 16568 KI

Geschäfts­führer Axel Klug
Betriebs­stätte Gref­rath: Bron­khorster Weg 11, D‑47929 Grefrath,
Tel.: +49 2152 809–0,
Fax: +49 2152 809‑5005,
Verkehrs­nummer: 14579, GLN: 4002725000002
UST_IdNr: 120 005 077

Stand 1. Dezember 2020
Stand: 12/2020.

Wir haben uns um die recht­zei­tige Einho­lung aller Lizenz- und Bild­rechte bemüht. Wenn die Inhaber der Rechte nicht zu ermit­teln waren oder die Ansprüche unge­klärt blieben, werden recht­mä­ßige Ansprüche nach Geltend­ma­chung entspre­chend der üblichen Praxis abgegolten.
Es gelten die Allge­meinen Geschäfts­be­din­gungen der Neumann Verlage GmbH & Co. KG. Die Infor­ma­tionen in diesem Katalog und das Bestell­for­mular wurden sorg­fältig überprüft. Even­tu­elle Fehler bitten wir zu entschul­digen. Wir sind um größte Genau­ig­keit in allen Details bemüht, können jedoch eine Haftung für die Korrekt­heit nicht übernehmen.
Die Geltend­ma­chung von Mängel­fol­ge­schäden ist ausgeschlossen.
Kata­log­druck in Deutschland.